Beispiel-Case

Wenn ein Notfallordner unverzichtbar wird

Ein schwerer Fahrradunfall zeigte, wie wertvoll der Notfallordner ist: Wichtige Informationen und persönliche Wünsche waren sofort verfügbar und ermöglichten Entscheidungen in Thomas’ Sinne.

Nahaufnahme eines Mannes im Profil, der nach rechts schaut.

Thomas (43) war gesund, berufstätig und sportlich aktiv. An Vorsorge dachte er eher selten. 

Seine Frau arbeitete in einem unserer Mitgliedsunternehmen und wurde dort auf das Projekt „Notfallordner“ aufmerksam. Gemeinsam entschieden sie sich, wichtige Informationen für den Ernstfall festzuhalten. Nicht, weil sie eine konkrete Sorge hatten, sondern weil sie die Idee sinnvoll fanden. 

Wenige Monate später veränderte ein schwerer Fahrradunfall plötzlich alles. 

Thomas wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert und mehrere Tage in ein künstliches Koma versetzt.  

Für seine Frau begann eine belastende  Zeit voller Sorgen und Unsicherheit. Gleichzeitig mussten viele Dinge organisiert  und Entscheidungen getroffen werden. 

Doch viele wichtige Informationen waren  schnell greifbar: 

  • Versicherungen und Vollmachten 
  • Medikamente und Vorerkrankungen 
  • behandelnde Ärzt:innen 
  • wichtige Dokumente 

Der Notfallordner enthielt jedoch nicht nur organisatorische Informationen. 

Unter den Bereichen „Seelische Gesundheit“  und „Das bin ich“ hatte Thomas festgehalten,  was ihm wichtig ist und was ihm in belastenden  Situationen guttun würde. 

Er hatte sich im Vorfeld diese Fragen gestellt: 

„Was würde mir helfen, wenn ich  morgen pflegebedürftig wäre und  meine Wünsche nicht mehr selbst äußern könnte?“ 

So waren dort ganz persönliche Dinge finden:  seine Lieblingskleidung, vertraute Düfte,  Musik, die er gerne hört, und  kleine Gewohnheiten,  die ihm Sicherheit geben. 

Für seine Frau, Pflegekräfte und andere  Beteiligte waren das wertvolle Informationen. Sie erhielten dadurch ein besseres Bild von  dem Menschen und seiner Persönlichkeit hinter den  medizinischen Daten. 

Entlastung für alle Beteiligten

Er sorgte jedoch dafür, dass wichtige Informationen sofort verfügbar waren, und machte es möglich, Entscheidungen in seinem Sinne zu treffen. 

Einige Monate später sagte seine Frau: 

„Ehrlich gesagt dachte ich immer, dass ein Notfallordner etwas für ältere Menschen oder für den Fall schwerer Erkrankungen ist. Dass wir ihn einmal mit Anfang 40 brauchen würden, hätte ich nie erwartet.“ 

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