„Ich habe Angst, dass das wieder passiert“, sagte sie. „Und ich weiß nicht, was zuerst angegangen werden muss.“
Wir begleiteten sie in einer Phase, in der vieles gleichzeitig schwer war.
1. Raum für Symptome und Gefühle
Julia konnte aussprechen, wie lange sie Signale übergangen hatte. Wir gaben Orientierung, welche medizinischen Schritte sinnvoll sind.
2. Stressquellen im Job erkennen
Nach einer Teamumstrukturierung war ihr Arbeitsdruck enorm gewachsen. Wir sortierten, was sie beeinflussen kann und was nicht.
3. Erste Schritte zurück in die Stabilität
Gemeinsam entwickelten wir Mikro-Routinen, klare Pausen und Prioritäten.
4. Austausch mit der Führungskraft vorbereiten
Julia bekam Formulierungshilfen, um offen und professionell zu kommunizieren, was sie braucht.
Einige Wochen später schrieb sie:
„Ich fühle mich wieder wie ich selbst, nur achtsamer.“
Man muss nicht zusammenbrechen, bevor man sich Unterstützung holt.



